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Granitbeisser "light"
Montag, 30. März 2009


Am Anfang "ein Krampf"
So ganz wollte es für den BranTower vom Start weg nicht laufen. "In den ersten Runden hatte ich Krämpfe in den Armen und tat mir richtig schwer, Gas zu geben." Brandauer hat sich aber offenbar recht rasch erholt. Nach zwei ausgesprochen schnellen Stunden hat er einen letztendlich sicheren Sieg erfahren.

Eigentlich bevorzugt Erich Brandauer die besonders selektiven Streckenführungen, die entweder völlig unfahrbar sind oder zumindest extrem Furcht einflössend. Das Erzberg-Rodeo zum Beispiel oder die Red Bull Romaniacs. Heuer ist der gewichtige Zweiradartist mit dem geschmeidigen Fahrstil aber auf allen Strecken sensationell schnell. In Schrems hat er sich nun beim „Granitbeisser Light“ den Siegerpokal geholt. Husaberg-Markenkollege Niki Stelzmüller wurde Dritter hinter KTM-Pilot Andreas Leimhofer, Enduro-Edelpensionist Joe Lechner unterstrich mit Rang acht die Schlagkraft des Alters.

Erich Brandauer: Erster Sieg auf seiner immer vertrauteren Husaberg.

Schon beim Rock Race Roppen vor einer Woche ließ Brandauer keinen Zweifel an der Ernsthaftigkeit seines Vorhabens. 12 Trial-Staatsmeisterschaftstitel werden mit seinem Namen verbunden. „Die waren alle im vorigen Jahrtausend. Das ist lange her“, ist der 39jährige Steinmetzmeister aus Pottenstein bescheiden. Seit Jahren zählt er zu den Spitzenfahrern in der Austrian Cross Country Championship und bei Extremendurobewerben. „Aber heuer taugt es mir besonders: Ich komme mit meiner neuen Husaberg 570 FE immer besser zu recht. Nur beim Fahrwerk haben wir noch Arbeit. Aber eigentlich geht es schon recht gut. Und das ganze Umfeld und Training stimmen auch.“

Niki Stelzmüller: Nach starkem Rennen auf Platz 3.

Beim „Granitbeisser Light“ in Schrems siegte Brandauer erstmals auf einer richtigen Bolzerstrecke. Und das eindeutig: Der Husaberg-Pilot gab vom Start weg die Führung nicht aus der Hand und gewann mit mehr als einer Minute Vorsprung. „Light war nur das Wetter, ansonsten war alles da, was müde macht – Felsen, Schlamm, Sand, Wald und Wiese. Vor allem war es sehr schnell und sehr wellig“, erzählt Joe Lechner.

Joe Lechner unterbricht auf der G 450 X seine Rennpension und wird Achter.

Der Rennpensionist und Enduro-Eventveranstalter war mit seinem achten Platz durchaus zufrieden. Aufs Podium kletterte als Dritter Niki Stelzmüller aus Atzbach. Lange Zeit auf Pokalkurs war KTM-Marketingchef Andreas Hengstberger. Er wurde jedoch von einem Plattfuss am Hinterrad eingebremst, wurde aber noch Fünfter. (wetz)

Starkes Teilnehmerfeld: In zwei Rennen waren 257 Enduristen am Werk.

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